Alltagsrecht Ihre Rechte in Deutschland – ruhig und verständlich erklärt

Recht im Alltag muss kein Rätsel sein.

Ob Kaution, Kündigung oder kaputte Waschmaschine: Hier finden Sie die wichtigsten Regeln aus Miet-, Kauf- und Arbeitsrecht in klaren Worten – mit den Fristen, die wirklich zählen, und Schritt-für-Schritt-Anleitungen statt Juristendeutsch.

Diese Seite erklärt das Recht in Deutschland. In Österreich und der Schweiz gelten in vielen Punkten andere Regeln – die Texte hier ersetzen dort keine Prüfung Ihres Falls.
3 Monatsmieten – mehr Kaution darf nicht verlangt werden
14 Tage Widerrufsfrist beim Online-Kauf
2 Jahre Gewährleistung bei Neuware
Altbau-Wohnhaus mit Balkonen in Berlin-Charlottenburg
Foto: MB-one, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Häufige Fragen vorab

Das Wichtigste in Kürze, bevor Sie sich in einen Ratgeber vertiefen.

Ist das hier eine Rechtsberatung?

Nein. Alltagsrecht bietet allgemeine Informationen darüber, wie die Rechtslage in Deutschland typischerweise aussieht. Wir kennen Ihren Vertrag, Ihre Stadt und Ihre Situation nicht – und genau darauf kommt es im Einzelfall oft an. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich an einen Anwalt oder einen Mieterverein.

Warum stehen bei manchen Zahlen „Richtwerte“?

Weil das Gesetz nicht für jeden Fall eine feste Zahl vorgibt. Bei der Mietminderung zum Beispiel entscheiden Gerichte je nach Fall unterschiedlich. Wir zeigen Ihnen Spannbreiten aus der Praxis und aus Gerichtsurteilen, ordnen sie ehrlich ein – und versprechen Ihnen kein Ergebnis, das niemand seriös versprechen kann.

Mein Vermieter sitzt in Österreich. Gelten diese Regeln trotzdem?

Nein. Diese Seite beschreibt deutsches Recht, etwa das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Österreich und die Schweiz haben eigene Gesetze mit teils anderen Fristen und Begriffen. Wenn Ihre Wohnung in Wien oder Zürich liegt, brauchen Sie Informationen zum dortigen Recht.

Was tue ich, wenn es ernst wird – Mahnung, Klage, Kündigung?

Dann zählt oft jeder Tag. Notieren Sie Fristen aus dem Schreiben, antworten Sie nicht vorschnell mündlich und holen Sie sich zeitnah Hilfe: Mietervereine beraten Mitglieder günstig, Verbraucherzentralen helfen bei Kauf- und Vertragsproblemen, und ein Anwalt kann Fristen prüfen und für Sie schreiben. Bei einer Kündigung des Arbeitsplatzes gilt zum Beispiel eine Klagefrist von nur drei Wochen.